Fragen rund um die Schlafapnoe
Eine ambulante Untersuchung des Schlafes einer Person. Dabei werden Atemfluss, Schnarchgeräusche, Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz und Puls, Körperlage sowie Bauch- und Brustbewegung aufgezeichnet
Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin
Als APAP (auch autoCPAP) bezeichnet man die automatische Zufuhr eines Luftstromes, der an die individuelle Atmung des Patienten angepasst ist.
Eine Störung der normalen Herzschlagfolge, verursacht durch nicht regelrechte Vorgänge bei der Erregungsbildung und -leitung im Herzmuskel
Eine akute und lebensbedrohliche Erkrankung des Herzens, bei der es sich um Absterben oder Gewebsuntergang von Teilen des Herzmuskels auf Grund einer Durchblutungsstörung handelt, die in der Regel länger als 20 Minuten andauert
Die dritthäufigste Todesursache in Deutschland, ein Fünftel der über 65-Jährigen ist davon betroffen. Auslöser ist ein plötzlicher Gefäßverschluss oder eine Blutung im Bereich des Gehirns
Die Polysomnographie stellt die umfangreichste Untersuchung des Schlafes einer Person dar. Mit dieser Technik werden mehrere unterschiedliche Körperfunktionen kontinuierlich während der ganzen Nacht überwacht. In der Regel geschieht dieses stationär in einem Schlaflabor. Mit Hilfe der Aufzeichnungen kann ein individuelles Schlafprofil erstellt werden, das fast immer eine präzise Diagnose von Schlafstörungen ermöglicht.
Das Einhalten bestimmter Verhaltensweisen, die für den Schlaf förderlich sind
Schlafstörungen, ungenau auch als Schlaflosigkeit bezeichnet, sind Abweichungen vom gesunden Schlafverhalten. Sie werden eingeteilt in Schwierigkeiten beim Einschlafen, Störungen des Durchschlafens, Vorzeitiges Erwachen, Übermäßiges Schlafen (Hypersomnie), Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, Schlaflosigkeit (Insomnie, Asomnie), Schlafwandeln (Mondsucht, Somnambulismus), Albträume.
Eine Atmungsstörung mit Verschluss der Luftwege. Dazu kommt es, wenn beim Einatmen der Rachen so sehr verengt wird, dass keine Luft mehr hindurch strömen kann. Die Ursache für diesen Verschluss sind stark erschlaffte Muskeln im Mund- und Rachenraum.
Warum schlafen wir?
Schlafen ist die beste Medizin, sagt man. Und tatsächlich regeneriert sich der Körper im Schlaf und kann sich darauf konzentrieren sich selbst zu heilen. Mit gutem Schlaf bauen wir Müdigkeit ab und erhalten neue Energie für die anstehenden Aufgaben des nächsten Tages. Dem Schlafdrang kann man sich nicht entziehen, doch durch welche Vorgänge Müdigkeit im Körper genau entsteht ist bislang nicht vollständig klar. Fest steht, dass Schlafentzug auf Dauer zu einer Belastung für den Organismus wird und in extremen Fällen zum Tod führen kann. Auswirkungen einer zu geringen Schlafmenge kann man schnell selbst erfahren. Bereits ein paar Stunden weniger Schlaf können zu Konzentrationsschwierigkeiten oder Reizbarkeit führen. Bei chronischem Schlafmangel kann es sogar zu Halluzinationen und Depressionen kommen. Ausreichen Schlaf ist also wichtig für unsere körperliche und geistige Gesundheit und Entwicklung. Und es fühlt sich einfach gut an ausgeschlafen aufzuwachen.
Was ist normaler Schlaf?
Ein wesentlicher Aspekt von normalem, gesundem Schlaf ist Erholung. Um diese Erholung und neue Energie für den nächsten Tag zu erhalten, müssen die meisten Menschen zwischen sieben und neun Stunden schlafen. Diese Zeit setzt sich aus einem sich wiederholenden Schlafzyklus zusammen. Ein solcher Zyklus dauert bei einem erwachsenen Menschen etwa 90 Minuten und wird in Schlafphasen oder Schlafstadien unterteilt. Eine grobe Unterteilung umfasst den REM-Schlaf und den Non-REM-Schlaf. Bei einer genaueren Einteilung werden der Non-REM-Schlafphase vier Schlafstadien zugeteilt, die besser bekannt sind als Leichtschlaf (NREM 1 und 2) und Tiefschlaf (NREM 3 und 4). Mit jedem Zyklus werden die Schlafstadien wiederholt. Zunächst werden die Non-REM-Phasen durchlaufen, worauf abschließend die REM-Schlafphase folgt. Wie viel Zeit in den jeweiligen Phasen verbracht wird, variiert während des Schlafes sowie von Person zu Person.

Normaler, gesunder Schlaf sollte genügend Anteile von Non-REM- und REM-Schlaf haben und die Schlafstadien sollten geordnet durchlaufen werden. Außerdem sollte der Schlaf möglichst nicht durch viele Störungen, wie zum Beispiel Lärm, unterbrochen werden und so lang sein wie für den Erholungseffekt nötig. Für einen solchen Erholungseffekt kann sich jeder an den allgemeinen Regeln der Schlafhygiene orientieren.

Nicht immer kann man jedoch ideale Schlafbedingungen und damit auch den idealen Schlaf gewährleisten. Sofern sich dies nicht zu einem dauerhaften Zustand entwickelt, entsteht durch Schlafstörungen kein anhaltender Schaden. Über einen langen Zeitraum hinweg oder bei starken Beeinträchtigungen sollte man jedoch ärztlichen Rat in Erwägung ziehen.
Was ist Schlafhygiene?
Unter Schlafhygiene versteht man das Einhalten bestimmter Verhaltensweisen, die für den Schlaf förderlich sind. Zusätzlich zu anderen Behandlungen von Schlafstörungen, kann die Verbesserung der Schlafhygiene eine Verminderung der Beschwerden fördern. Und auch ohne Schlafstörungen hilft die Orientierung an den Schlafhygiene-Regeln bei einem gesunden Schlaf.

Für einen solchen gesunden Schlaf sollte man zum Beispiel auf ausreichend und in etwa regelmäßige Bett- und Schlafzeiten achten. Der Schlaf sollte möglichst in einem abgedunkelten, gut gelüfteten und ruhigen Raum stattfinden, der nicht zu warm und nicht zu kalt ist. Der Konsum von Alkohol, Nikotin oder Medikamenten vor dem Schlafengehen unterstützt das Auftreten von Schlafstörungen, sodass man auch hierauf möglichst verzichten sollte. Gleiches gilt für schwere Mahlzeiten kurz vor dem Zubettgehen. Vor dem Schlaf kann man Entspannungstechniken anwenden, um den Körper bereits auf die folgende Ruhephase vorzubereiten.

Bereitet es Probleme im Bett einzuschlafen, kann man versuchen sich darauf zu konditionieren, dass im Bett möglichst wenig wach gelegen wird. Wachphasen, auch in der Nacht, sollte man dann außerhalb des Bettes verbringen. Schlafmittel sind hingegen keine langfristige Lösung. Im Zweifelsfall kann man immer mit seinem Arzt Rücksprache zu Schlafproblemen halten.
Wie lange sollte ich schlafen?
Wie viel Schlaf Sie brauchen ist individuell unterschiedlich. Einige Menschen kommen mit weniger Schlaf aus, andere benötigen mehr Schlaf. Die richtige Schlafdauer kann sich zudem im Laufe des Lebens ändern. Neben den Schlafbedürfnissen von Kurz- und Langschläfern, werden gerne auch die unterschiedlichen Schlafgewohnheiten von Eulen und Lerchen diskutiert. Manche brauchen morgens mehr Zeit, um wach zu werden, dafür fällt es ihnen abends leichter länger wach zu bleiben. Andere sind morgens schnell fit für den Tag, abends allerdings auch früher müde. Trotz mancher Behauptung, dass das eine gesünder sei als das andere, ist beides normal und gesund. Falls Sie befürchten, dass Sie zu wenig oder zu viel schlafen, können Sie versuchen Ihre Schlafgewohnheiten mit Hilfe der Regeln der Schlafhygiene anzupassen. Im Zweifelsfall können Sie immer Ihren Arzt um Rat bitten.
Mir wurde gesagt, dass ich schnarche. Sollte ich zum Arzt gehen?
Ob Sie mit Ihrem Schnarchen zu einem Arzt gehen sollten, hängt eng mit der Art Ihres Schnarchens zusammen. Man kann zwischen bedenklichem und unbedenklichen Schnarchen unterscheiden. Im Zweifelsfall sollten Sie immer Ihren Arzt um Rat fragen.

In der Regel entsteht das Schnarchgeräusch durch eine Verengung der oberen Atemwege. Beim Ein- und Ausatmen bringt die Luft Weichteile in der Kehle zum Schwingen, was sich für uns als Schnarchen äußert. Eine solche Verengung der Atemwege kann unterschiedlichste Ursachen und Begünstigungsfaktoren haben.

Sobald die Qualität des Schlafes durch Schnarchen stark beeinträchtigt wird, sollte ein Arzt aufgesucht werden, der die Ursachen klärt und gegebenenfalls das weitere Vorgehen mit Ihnen plant.

Übrigens gibt es keine Altersbeschränkungen beim Schnarchen, auch Babys und Kinder können schnarchen. Wie die meisten erwachsenen Schnarcher, nehmen sie das Schnarchen jedoch nur selten wahr. Auf den Ratgeber-Seiten der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin finden Sie mehr zum Schnarchen, auch in verschiedenen Altersstufen.

Lesen Sie mehr übers Schnarchen bei Erwachsenen und bei Kindern und Jugendlichen.
Welche Ursachen und Begünstigungsfaktoren kann Schnarchen haben?
Schnarchen kann eine Reihe von Ursachen haben. Genauso gibt es eine Vielzahl Faktoren, die Schnarchen beeinflussen. Auf den Ratgeber-Seiten der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin finden Sie einige Beispiele, darunter:

1. Die Konstitution – schmalere Luftwege bei Männern, vergrößerte Rachenmandeln oder Gaumenspalte, weitere anatomische Besonderheiten.

2. Nasen- und Nebenhöhlenprobleme – gereizte Atemwege können ein Vakuum im Hals entstehen lassen, was zu dem Geräusch führt.

3. Die Hormone – in den Wechseljahren kann es durch die Öströgenspiegelveränderungen zu einem Erschlaffen des Körpergewebes (auch im Mund- und Halsbereich) kommen; bei Schwangeren findet eine Veränderung des Gewebes sowie Gewichtszunahme statt, die zu einer Verengung im Mund- und Halsbereich führen kann.

4. Das Alter – in höherem Alter werden die Atemwege enger und gleichzeitig das Körpergewebe schlaffer, sodass Schwingungen im Kehlbereich entstehen können.

5. Übergewicht und Bewegungsarmut – geringe Muskelspannung oder am Hals angereichertes Fettgewebe begünstigen eine Verengung der Atemwege.

6. Substanzen wie Alkohol, Tabak, Medikamente – erhöhte Muskelentspannung kann die Folge sein und die Atemwege verengen; Tabak führt zu Anschwellen und somit Verengung der oberen Atemwege.

7. Die Schlafposition – Schlafen auf dem Rücken kann bewirken, dass durch eine ungünstige Positionierung der im Schlaf entspannten Weichteile die Atemwege blockiert werden.
Welche Folgen kann Schnarchen haben? Wieso sollte ich zum Arzt gehen?
Temporäres Schnarchen ist in der Regel kein Grund zur Besorgnis. Schweres, regelmäßiges Schnarchen mit Atemaussetzern beeinflusst die Qualität des Schlafes für gewöhnlich sehr. Sobald das geschieht, kann Schnarchen bedenklich sein. Die Folgeerscheinungen kann man an sich selbst beobachten, darunter: Tagesmüdigkeit und Erschöpfung, erhöhte Reizbarkeit, plötzliches Einschlafen in monotonen Alltagssituationen oder Konzentrationsschwierigkeiten.

Durch die Atempausen wird der Körper mit weniger Sauerstoff versorgt, sodass es außerdem zu erhöhtem Bluthochdruck kommen kann. Dann muss das Herz seine Leistung erhöhen. Die Risiken für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall steigen. Ein Besuch beim Arzt klärt die Ursachen und die Notwendigkeit einer Therapie ab. Im Zweifelsfall sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.
Leidet jeder Schnarcher an Schlafapnoe?
Schnarchen gilt als ein Anzeichen für die obstruktive Schlafapnoe, beinahe jeder Patient mit obstruktiver Schlafapnoe schnarcht. Schnarchen muss allerdings nicht zwingend bedeuten, dass jemand an Schlafapnoe erkrankt ist. Solange es den die Schlafqualität nicht beeinträchtigt, kann es sich um kosmetisches Schnarchen handeln.
Was soll ich tun, wenn ich bei mir eine Schlafapnoe vermute?
Um herauszufinden, ob Sie unter Schlafapnoe leiden, können Sie sich zunächst einmal selbst beobachten. Leiden Sie unter den Folgeerscheinungen von schlechtem Schlaf? Sind sie tagsüber oft sehr müde, schnarchen Sie oder haben Sie Atemaussetzer? – Dann vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Hausarzt, HNO-Arzt oder Lungenfacharzt. Er wird mit Ihnen gemeinsam versuchen, die Ursachen für Ihr Schnarchen zu finden. Gegebenenfalls erhalten Sie für eine Untersuchung bei Ihnen zu Hause einen kleinen Apparat, der Ihren Puls, Atemfluss, Ihre Atemanstrengung, Körperlage und die Sauerstoffsättigung des Blutes misst und aufzeichnet (teilweise auch Schnarchgeräusche). Nach dieser sogenannten Polygraphie müssen Sie das Gerät am nächsten Tag zurückbringen. Die Ergebnisse werden dann ausgewertet und das weitere Vorgehen mit Ihnen besprochen.

Die Polygraphie ist Teil eines Stufenverfahrens, das u.a. zur Diagnose von Schlafapnoe verwendet wird. Neben der Anamnese und körperlichen Untersuchung, gehören die Polygraphie und Polysomnographie, die Untersuchung im Schlaflabor, zu den verschiedenen Stufen.
Wie funktioniert die Polygraphie bei mir zu Hause? Was muss ich machen?
Nach einem Besuch bei Ihrem Arzt erhalten Sie dort ein kleines Polygraphiegerät mit den entsprechenden Erläuterungen zur Bedienung. Damit wird bei Ihnen zu Hause die Aufzeichnung verschiedener Körperfunktionen durchgeführt, darunter der Sauerstoffgehalt im Blut, Ihre Atmung und Körperlage. Für die Messung legen Sie sich vor dem Schlafen den Brustgurt mit dem Gerät sowie den Bauchgurt um, danach legen Sie den Sauerstoffsensor an. Das Gerät sollte etwa mittig und auf Brusthöhe platziert sein. Zuletzt folgt die Nasenbrille, deren Nasenstutzen Sie in je ein Nasenloch führen und das Band hinter beide Ohren legen um es am Kinn zu verbinden.

Das Anlegen und die Messung selbst ist in der Regel völlig problemlos. Mit dem Polygraphiegerät können Sie sich nachts bewegen, wie sie sich auch ohne Gerät bewegen, denn die Ergebnisse sollen so nah an Ihrem regulären Schlaf sein wie möglich. Am nächsten Tag nach der Messung bringen Sie das Gerät einfach wieder zurück zu Ihrem behandelnden Arzt. Dort werden die Ergebnisse ausgewertet und das weitere Vorgehen mit Ihnen besprochen.
Werde ich beim Arzt direkt in ein Schlaflabor geschickt? Was geschieht in einem Schlaflabor?
Mit der Polygraphie, der ersten nächtlichen Messung Ihrer Werte zu Hause, kann sich der Verdacht auf eine Schlafapnoe manifestieren. Für eine gründlichere Schlafanalyse und zur Untersuchung von Therapieoptionen werden Sie dann von Ihrem behandelnden Arzt in ein Schlaflabor überwiesen. Dort finden, teilweise über mehrere Nächte verteilt, detailliertere Untersuchungen statt. Neben den in der Polygraphie untersuchten Werten werden zusätzlich u.a. die Hirnströme, der Herzrhythmus, die Muskelspannung oder auch die Bauch- und Brustatmung gemessen. Mittels dieser Polysomnographie wird die für Sie persönlich geeignetste Schlaftherapie mit den geeignetsten Therapieeinstellungen für Ihren individuellen Schlaf gefunden.

Die Untersuchung ist schmerzfrei und wird von schlafmedizinischem Personal betreut und überwacht. Die Polysomnographie ist ein aufwendiges, aber sehr aussagekräftiges Verfahren zur Diagnose von Schlafstörungen und dem Ermitteln sowie Erproben von Therapiemöglichkeiten.

Tipps zur Vorbereitung Ihrer Polysomnographie:
Duschen Sie vor der Polysomnographie ohne sich danach einzucremen. So können die Elektroden besser halten und bessere Ergebnisse liefern. Auch auf Barrieren wie Nagellack verzichten Sie am entsprechenden Tag bestenfalls.
Kann ich während der Polysomnograhpie im Schlaflabor auf die Toilette gehen?
Während einer Polysomnographie im Schlaflabor können Sie im Normalfall ohne Probleme auch nachts die Toilette nutzen. Sie werden über die gesamte Untersuchungsnacht intensiv von Schlaflabor-Mitarbeitern beobachtet und bei Bedarf soweit von den Kabeln befreit, dass Sie auf Toilette gehen können.
Kann man mit den Kabeln im Schlaflabor denn überhaupt schlafen?
Natürlich ist es ein ungewohntes Gefühl mit Kabeln am Körper zu schlafen. In der Regel wird der Schlaf dadurch jedoch nicht gestört und wenn, dann meist so gering, dass die Aussagekraft der Polysomnographie nicht maßgeblich beeinflusst wird. In heutigen Schlaflaboren ist man zudem bemüht, den Prozess der Analyse für die Patienten so angenehm wie unter den Gegebenheiten möglich zu gestalten.
Was ist Schlafapnoe?
Das Schlafapnoe-Syndrom zeichnet sich durch regelmäßige Atemaussetzer im Schlaf aus. Man unterscheidet zwischen der obstruktiven und zentralen Schlafapnoe. Zudem gibt es eine Mischform der zentralen und obstruktiven Schlafapnoe, bei welcher der Patient unter beiden Schlafapnoe-Formen leidet.

Ab einer Atempause von etwa zehn Sekunden sprechen Ärzte von einer Apnoe. Eine solche Apnoe kann dann bis zu zwei Minuten andauern und mehrere hundert Mal pro Nacht vorkommen.

1. Zentrale Schlafapnoe:

Bei der selteneren zentralen Schlafapnoe haben die Aussetzer ihren Ursprung in der Atmungssteuerung. Dort bleibt kurzzeitig der Befehl aus, dass die Atemmuskeln aktiv werden sollen, obwohl die Atemwege frei sind. Sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut unter eine kritische Schwelle, reagiert der Körper und sendet den Atembefehl aus.

Eine solche Schlafapnoe kann zum Beispiel durch einen Schlaganfall bedingt sein. Unter bestimmten Bedingungen, wie Herzschwäche oder Nervenstörungen, sollte immer Rat beim Arzt eingeholt werden. Normalerweise wird versucht die grundlegende Krankheit zu behandeln und dadurch den Apnoen entgegenzuwirken. In manchen Fällen wird die Behandlung mit einer Atemmaskentherapie angewandt. Im Gegensatz zur obstruktiven Schlafapnoe, kommt Schnarchen bei der zentralen Schlafapnoe seltener vor, weshalb sie häufig nicht direkt erkannt wird.

2. Obstruktive Schlafapnoe:

Viel häufiger tritt die obstruktive Schlafapnoe auf. Eine Verengung oder Blockierung der Atemwege führt dazu, dass die Luft beim Ein- und Ausatmen nicht ungehindert passieren kann. Trotz des Befehls des Gehirns an die Atemmuskeln, reicht die Kraft nicht aus, um die Barriere zu überwinden und die Luft durch die verengten Atemwege zu senden. Durch die Atempausen wird der Körper nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt und es sammelt sich Kohlenstoffdioxid im Gewebe. Darauf folgt eine Alarmreaktion des Körpers, er aktiviert seine Notfallprozesse und löst eine Weckreaktion aus, die zu plötzlichem tiefen und übermäßigem Luftholen führt und die Atmung sichert. In einer Nacht kann es zu kontinuierlichen Weckreaktionen kommen, die meist nur so kurz sind, dass sich die Schlafenden nicht erinnern. Dennoch sind sie lang und häufig genug, um einen erholsamen Schlaf zu verhindern.

Welche Ursachen hat die obstruktive Schlafapnoe?
Die obstruktive Schlafapnoe kann durch mehrere Faktoren bedingt werden. Die Anatomie der Atemwege führt in vielen Fällen bereits zu einer natürlichen Blockierung der Atemwege. In manchen Fällen gibt es zum Beispiel einen Weichteileüberschuss im Rachenraum oder einen Gesichtsknochenbau, der die Einengung fördert. Zusätzlich leiden viele Patienten an Übergewicht. Die Fettablagerungen im Halsbereich begünstigen den Verschluss der Atemwege während des Schlafes. Dies schließt jedoch eine Erkrankung bei normalgewichtigen Patienten nicht aus, denn auch dort kommt sie vor.

Neben solchen körperlichen Faktoren, spielt das Verhalten vor dem Schlaf eine große Rolle. Bestimmte Medikamente, Alkohol, oder Nikotin fördern die Muskelentspannung und damit auch die Einengung der Atemwege. Ungünstige Schlafgewohnheiten, Schlafmangel und in manchen Fällen der Schlaf in Rückenlage können die Schlafapnoe verstärken.

In der Regel kommt die obstruktive Schlafapnoe vermehrt in höherem Alter und bei Männern vor. Nach dem Ende der Wechseljahre steigt die Zahl der betroffenen Frauen jedoch an. Die Ursachen dafür sind noch nicht abschließend deutlich, man geht von hormonellen Schutzfaktoren aus, die dann wegfallen.

Stört eine Schlafapnoe den Alltag? Welche Auswirkungen kann eine Schlafapnoe haben? Welche Beschwerden können durch eine Schlafapnoe auftreten?
Durch die Atempausen wird der Körper regelmäßig in einen Alarmzustand versetzt und eine Weckreaktion ausgelöst. Diese wird zwar von den meisten Betroffenen nicht bemerkt, sodass sie das Gefühl eines festen und ungestörten Schlafes haben, aber am Tag werden dann die Folgen deutlich. Darunter können Müdigkeit und sogar Einschlafen in monotonen Alltagssituationen sein. Auch Schlappheit, Konzentrationsmangel, niedrigere Leistungsfähigkeit und eine dadurch insgesamt erhöhte Unfallgefahr können dem Verhindern von erholsamem Schlaf zugerechnet werden. Da Schlafapnoe auch den Bluthochdruck beeinflusst, steigt das Risiko für Herzinfarkte, Herzschwäche oder Schlaganfälle. Die Schlafapnoe ist somit potentiell lebensbedrohlich.

Des Weiteren ist ein Symptom der Schlafapnoe in den meisten Fällen das Schnarchen. Häufig bemerken die Betroffenen es nicht unbedingt selbst und werden somit nicht merklich durch die Schnarchgeräusche gestört. Vielmehr ist eher das Umfeld des Schnarchers davon betroffen.

Ist eine obstruktive Schlafapnoe gefährlich?
An sich ist die obstruktive Schlafapnoe nicht gefährlich, ihre Folgen können es aber sein. Dabei sind vor allem das erhöhte Unfallrisiko und die Beeinträchtigung des Herz-Kreislauf-System zu nennen.

Bereits relativ wenige Atempausen in der Nacht oder nur ein geringer Schlafmangel lassen das Unfallrisiko steigen. Müdigkeit und Schläfrigkeit wirken sich zum Beispiel im Straßenverkehr oder bei der Bedienung von Maschinen aus. Die Konzentration ist beeinträchtigt und die Reaktionszeit verlangsamt. Dies kann zusätzlich für andere Personen zu einer Gefahr werden.

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems werden meist durch eine unbehandelte Schlafapnoe beeinflusst oder gefördert. Mit den Apnoen kann zu hoher Blutdruck in der Nacht und am Tag oder nächtliche Herzrhythmusstörungen auftreten. Des Weiteren kann die Gefahr steigen, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden.

Woran kann ich erkennen, wie schwerwiegend meine Schlafapnoe ist? Was bedeutet der AI oder AHI?
Der Schweregrad einer Schlafapnoe lässt sich mit Hilfe zweier Indices beschreiben. Der Apnoe-Index (AI) sagt aus, wie viele mindestens zehn Sekunden lange Atempausen bei einem Betroffenen durchschnittlich pro Stunde pro Nacht auftauchen. Der Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) bezieht auch deutlich abgeflachte Atmung mit ein. Ab 15 Pausen pro Stunde werden die Pausen als mittelgradige obstruktive Schlafapnoe eingestuft. Vorher gelten sie nur als krankhaft, wenn am Tag über Probleme wie starke Müdigkeit oder Konzentrationsprobleme bestehen. Von einer schweren obstruktiven Schlafapnoe wird ab einem AHI-Wert von 30 gesprochen.

Die Indizes werden während der Therapie auch zur Kontrolle des Erfolgs genutzt.
Was sind Apnoe und Hypopnoe?
Apnoe ist ein griechisches Wort, das mit „Nicht-Atmung" übersetzt werden kann. Der Begriff bezeichnet das vollständige Aussetzen der Atmung für mindestens 10 Sekunden. Daneben gibt es mit der Hypopnoe den eingeschränkten Atemfluss. Hypopnoe bedeutet so viel wie „zu wenig Atmung". Es ist zwar noch Atemfluss vorhanden, doch er reicht nicht aus, um den Körper mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen oder genügend Kohlendioxid abzuatmen. Die Folgen von Apnoen und Hypopnoen unterscheiden sich nicht voneinander.

Apnoen können bei jedem Menschen vorkommen und müssen vereinzelt nicht besorgniserregend sein, solange die Sauerstoffversorgung des Körpers nicht gestört wird. Sie kommen meist in der REM- oder Einschlafphase vor.
Bei mir wurde eine Schlafapnoe festgestellt. Was mache ich jetzt, nach der Diagnose?
Die Diagnose Schlafapnoe bedeutet, dass man unter einer chronischen Krankheit leidet. Im ersten Moment kann dies ein beunruhigendes Ergebnis sein. Gleichzeitig jedoch ist es eine Erklärung für die Beschwerden, die einen zum Arzt geführt haben. Außerdem kann man zwar nicht die Ursache, also die Krankheit insgesamt, aber die Symptome beinahe vollständig beseitigen. Dabei werden zugleich die nächtlichen und täglichen Beschwerden gemindert und die Lebensqualität gesteigert.

Bei schwerer Tagesmüdigkeit und ohne Behandlung sollten Tätigkeiten mit Unfallgefährdung, wie zum Beispiel im Straßenverkehr oder auf der Arbeit, vermieden werden. Ihr behandelnder Arzt wird zudem das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen und individuelle Therapiemöglichkeiten vorschlagen. Hierbei können auch eventuelle Zweifel gegenüber der Therapie geklärt werden.
Kann man eine obstruktive Schlafapnoe behandeln?
Mit den gängigen Methoden kann man heute eine obstruktive Schlafapnoe soweit behandeln, dass erholsamer Schlaf und mehr Leistungsfähigkeit am Tag ermöglicht werden. Dazu werden die Symptome der Schlafapnoe behandelt. Zunächst einmal hilft es gegebenenfalls die Gestaltung seiner Schlafgewohnheiten an der Schlafhygiene zu optimieren. Auch Gewichtsabnahme bringt in einigen Fällen bereits eine erste Besserung. Daneben wird beispielsweise mit einer speziellen Schiene für den Unterkiefer oder operativen Eingriffen gearbeitet werden. Die wirksamste Methode ist jedoch meist die Atemmaskentherapie mit spezieller Atemmaske. Sie legen nachts die Maske an, die an Ihrem Therapiegerät angeschlossen ist, und werden beim Ein- und Ausatmen unterstützt. Je nach Therapieform fällt diese Unterstützung unterschiedlich aus:

CPAP
Bei der CPAP-Therapie (Continuous Positive Airway Pressure) werden die Atemweg mit kontinuierlichem Überdruck geschient

BILevel
Bei der BILevel-Therapie (Bilevel Positive Airway Pressure), auch unter BiPAP bekannt, wird der Druck an die individuelle Ein- und Ausatmung angepasst

APAP
Bei der APAP-Therapie (Automatic Positive Airway Pressure) wird der Druck vom Gerät bei jedem Atemzug individuell neu berechnet

Die verschiedenen Maskentypen und Geräte können sie sich gerne in unserem Webshop oder einer unserer Niederlassungen näher ansehen.
Was ist CPAP?
Bei der „kontinuierlichen Überdruckbehandlung" (Continuous Positive Airway Pressure) wird das Kollabieren der oberen Atemwege verhindert. Mit Hilfe des Therapiegeräts wird ein kontinuierlicher Überdruck erzeugt. Die Höhe des Drucks wird in den schlafmedizinischen Untersuchungen für jeden Patienten individuell ermittelt und festgelegt. Durch einen Schlauch ist das Gerät mit einer Nasen-, oder Mund-Nasen-Atemmaske verbunden, über die der Überdruck an die Atemwege übermittelt wird. So wird eine normale Atmung ohne Aussetzer sichergestellt, da die Luftströme der Ein- und Ausatmung mit Hilfe des Geräts ohne Hinderung passieren können.
Was ist APAP?
Mit der Weiterentwicklung der CPAP-Therapie sind weitere Verfahren zur Schienung der oberen Atemwege entstanden, darunter auch die des autoCPAP (Automatic Positive Airway Pressure). Innerhalb eines festgelegten Druckrahmens kann das Therapiegerät den Druck selbstständig anpassen und somit je nach Bedarf im Laufe des Schlafs verändern. Viele Patienten empfinden dieses ständige Anpassen an ihre Bedürfnisse angenehmer als einen kontinuierlichen Druck. Besonders, wenn die vorigen Untersuchungen stark schwankende Druckbedürfnisse ergeben haben, wird APAP eingesetzt.
Was ist BILevel?
Neben APAP bildet BILevel (Bilevel Positive Airway Pressure) eine weitere Entwicklung, mit der die Therapie in bestimmten Fällen komfortabler gestaltet werden kann. Das Therapiegerät arbeitet hierbei mit zwei unterschiedlichen Drücken. Bei der Einatmung erzeugt es einen höheren Druck, während bei der Ausatmung mit einem niedrigeren Druck gearbeitet wird. Benötigt ein Patient besonders hohen Luftdruck, um seine Atemwege zu stützen, kann die BiLevel-Therapie mit geringerem Gegendruck beim Ausatmen angenehmer sein.
Wann ist eine Operation sinnvoll?
Mit der Frage, ob eine Operation bei einer Schlafapnoe sinnvoll ist, besuchen Sie am besten Ihren Arzt. Bei anatomischen Besonderheiten, wie vergrößerte Rachenmandeln oder ähnliches, besteht eventuell die Möglichkeit, dass die Verengung der oberen Atemwege operativ beseitigt bzw. gemildert werden kann. Generell sollte man beachten, dass jeder Eingriff Risiken birgt, die je nach Umfang auch variieren können. Des Weiteren muss vor einer Operation der genaue Ursprungsort des Schnarchens ermittelt werden, während eine Atemmaskentherapie großflächiger ansetzt und die gesamten oberen Atemwege schient.

Mehr zu dem Thema eines operativen Eingriffs finden Sie auch auf den Ratgeber-Seiten der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM).
Muss ich zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen? Wenn ja, wie oft?
Kontrolluntersuchungen sind stets angebracht, wenn Probleme mit der Therapie auftauchen, Ihr Befinden danach verlangt oder eine klinische Notwendigkeit besteht. Davon abgesehen empfiehlt die DGSM den Erfolg der Therapie nach etwa einem halben Jahr nach Beginn der Behandlung und danach alle ein bis zwei Jahre durch einen Schlafmediziner überprüfen zu lassen. Eine regelmäßige Therapiekontrolle hilft den Therapieerfolg zu gewährleisten.
Fragen rund um die Therapie
Warum muss ich das Gerät nutzen und was bewirkt das Gerät? Was ist CPAP?
Eine CPAP-Behandlung wird bei einem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom (kurz OSAS) angewandt. Betroffene leiden unter einer nächtlichen Verengung der oberen Atemwege, da ihre Muskelspannung nicht mehr ausreicht, um die Atemwege frei und offen für die Atmung zu halten. Der ungehinderte Luftfluss der Atmung wird verhindert und es kommt zu Atemaussetzern, den sogenannten Apnoen. Bei der Atemtherapie werden die Atemwege so stabilisiert, dass ein ungehinderter Luftfluss wieder möglich ist.

Bei der CPAP-Therapie (CPAP = continuous positive airway pressure, also kontinuierlicher Atemwegsüberdruck) zum Beispiel produziert Ihr Gerät über eine kompakte Turbine im Inneren einen kontinuierlichen Überdruck. Die Höhe des Drucks wird zuvor in einem Schlaflabor ermittelt. Ein Schlauchsystem verbindet Ihr Gerät mit der Maske, die Sie tragen. Über den Schlauch und die Maske wird der Druck aus dem Gerät an die oberen Atemwege weitergegeben und fungiert dort als Schiene. Überschüssige Luft entweicht über die Abstromvorrichtung an der Maske, über die auch die ausgeatmete Luft entweicht. Durch die vergrößerte Luftmenge, die nach dem Ausatmen in der Lunge zurückbleibt (funktionelle Residualkapazität), wird die Verengung der Atemwege vermieden und eine ungehinderte Atmung ermöglicht. Sie werden beim Atmen vom Gerät unterstützt, bestimmen jedoch gleichzeitig weiterhin selbstständig Atemfrequenz, Atemtiefe und Luftdurchfluss. Nebenbei wird durch die Öffnung der Atemwege auch das Schnarchen reduziert.

Wir bieten Ihnen eine Vielzahl von Geräten mit unterschiedlicher Ausstattung und Komfortoptionen an. In unserem Webshop und in unseren Filialen können sie sich gerne erkundigen, welches Gerät zu Ihnen passen könnte.

Auf unserer Website können Sie sich einen Überblick über unsere Standorte verschaffen oder direkt nach einer Filiale in Ihrer Nähe suchen.

Lesen Sie zusätzlich noch DGSM Informationen zu CPAP-Therapie.
Was mache ich, wenn ich Probleme mit der Therapie habe?
Sollten Sie nach Beginn der Therapie Probleme haben, können Sie sich an verschiedenen Orten Hilfe suchen. Bitte beachten Sie, dass der Körper Zeit brauchen kann, um sich an die Therapie zu gewöhnen. Der Zeitraum dazu fällt bei jedem Menschen unterschiedlich aus. Im Zweifelsfall oder wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Probleme nicht verschwinden, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Möglicherweise müssen die Therapieeinstellungen angepasst oder ein anderer Maskentyp verwendet werden. Unsere Experten helfen Ihnen gerne bei Problemen mit der Maske oder dem Gerät. Sie informieren Sie ebenfalls gerne über etwaiges Zubehör, mit dem Sie Ihre Therapie so unkompliziert und angenehm wie möglich gestalten können. Zur Kostenübernahme Ihrer Therapieprodukte oder einem Gerätetausch befragen Sie am besten Ihre Krankenkasse, da auch dies sehr unterschiedlich ausfallen kann.

In der Regel ist die Atemmaskentherapie sehr erfolgreich. Allerdings kann ein solcher Erfolg auch hier nicht immer garantiert werden.
Kann die Atemmaskentherapie Nebenwirkungen haben? Wenn ja, welche gibt es?
Bei einer Atemmaskentherapie können unangenehme Begleiterscheinungen auftreten, für die es jedoch meist eine Lösung gibt. Sollten Sie morgens mit einem trockenen Gefühl in Ihrem Mund- und Nasenraum aufwachen und keine Leckage der Maske ist als Ursache auszumachen, kann der Einsatz eines Atemluftbefeuchters helfen.

Sollten Sie sich, insbesondere zu Beginn der Therapie, aufgebläht fühlen, braucht Ihr Körper wahrscheinlich noch ein wenig Zeit um sich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen oder Ihr Therapiedruck muss angepasst werden. Meist kommt es zu dem Gefühl, wenn die zusätzliche Atemluft nicht nur eingeatmet, sondern zum Teil auch verschluckt wird. Im Zweifelsfall sollten Sie immer Ihren Arzt befragen.

Sollten Sie durch das Tragen der Maske Druckstellen bemerken, kann der Grund in etwas zu fest gezogenen Haltebändern liegen. Versuchen Sie die Bänder etwas zu lockern. Falls das nicht hilft, könnte möglicherweise eine andere Masken- und/oder Bändergröße helfen. In unseren Niederlassungen zeigen wir Ihnen gerne die verschiedenen Optionen, die es bei der Maskenwahl gibt oder helfen Ihnen bei der Anpassung Ihrer Maske.
Welche Folgen können Apnoen haben, wenn ich auf eine (CPAP-)Therapie verzichte?
Apnoen können weitreichende gesundheitliche Folgen, wie Konzentrationsprobleme, Tagesschläfrigkeit, aber auch Herzinfarkt oder Depressionen haben. Die CPAP-Therapie wirkt diesen gesundheitlichen Folgen entgegen und sorgt dafür, dass Ihr Schlaf für Sie wieder erholsam ist. Ohne Behandlung besteht die Gefahr, dass Symptome des Schlafapnoe-Syndroms nicht nur bestehen bleiben, sondern sich sogar verstärken und eine noch größere Belastung werden.

Mit den verschiedenen Komfortoptionen und der unterschiedlichen Ausstattung können Sie sich bei uns ein Gerät aussuchen, dass zu Ihnen und ihren individuellen Bedürfnissen passt.

Auf den Ratgeberseitender DGSM finden Sie weitere Informationen zur CPAP-Therapie (S. 7).

In unserem Webshop und in unseren Niederlassungen können Sie sich gerne einen Überblick zu unserem Angebot verschaffen.
Gibt es eine Alternative zur Therapie mit dem Gerät?
Sollten Sie mit Ihrem aktuellen Gerät nicht zurechtkommen, bieten wir eine Vielzahl von Geräten mit unterschiedlichen Ausstattungs- und Komfortoptionen an. Wenn Sie das Gefühl haben, dass kein Gerät Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, gibt es alternative Therapiemethoden. Diese sind abhängig von Ihren persönlichen Bedürfnissen und individuellen Gegebenheiten. Als Beispiele für mögliche Alternativen wären Verhaltensänderungen, eine Neupositionierung des Unterkiefers oder eine Nasenoperation zu nennen. Die CPAP-Therapie ist bei obstruktiver Schlafapnoe der GOLD Standard, bedeutet keinen operativen Eingriff und ist somit risikoärmer als zum Beispiel eine operative Alternative. Am besten lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt beraten.
Muss ich das Gerät jetzt mein Leben lang nutzen?
Für den Erfolg der CPAP-Therapie ist es notwendig, dass Ihr Gerät kontinuierlich mit Hilfe von Luftdruck die Atemwege stabilisieren kann, damit Sie mit eigenem Atemantrieb normal atmen können. In der Regel ist eine solche Therapie dauerhaft. Dies schließt die Nutzung des Gerätes ein. Bei uns haben Sie eine große Auswahl von Geräten mit unterschiedlicher Ausstattung und verschiedenen Komfortoptionen, damit Sie das für Sie persönlich ideale Gerät finden können. Je nachdem welches Gerät Sie wählen und bei welcher Krankenkasse Sie sind, kann Ihre Auswahl mit einer kleinen Zuzahlung verbunden sein. Unsere Experten beraten Sie gerne und unterstützen Sie in der Entscheidungsfindung.

Es gibt Alternativen zu einer Therapie mit dem Gerät. Diese sind abhängig von Ihren individuellen Voraussetzungen. Sie können sich von Ihrem behandelnden Arzt beraten lassen, ob eine Alternative für Sie geeignet ist.
Kann es sein, dass ich trotz CPAP-Therapie weiter schnarche?
In der Regel wird mit der Atemmaskentherapie als Nebeneffekt auch das Schnarchen gemindert oder sogar vollständig beseitigt. Sollten Sie weiterhin schnarchen kann es sein, dass die Therapieeinstellungen angepasst werden müssen. Dazu besuchen Sie am besten Ihren behandelnden Arzt. In manchen Fällen schafft jedoch bereits das Umstellen des eigenen Schlafverhaltens Abhilfe. Die Regeln der Schlafhygiene bieten dabei eine Richtung, an der man sich orientieren kann.
Muss ich das Gerät mitnehmen, wenn ich verreise?
Sie müssen Ihr Gerät auf Reisen nicht zwingend mitnehmen. Allerdings wirkt sich jede Unterbrechung Ihrer Therapie negativ auf deren Erfolg aus und Ihre Symptome können sehr schnell wieder auftreten.

Einfaches Reisen mit Ihrem Atemmaskentherapie-Gerät:

Unsere Produkte sind stabil und kompakt gebaut, sodass sie gut zu transportieren sind, damit Sie auch auf Reisen erholsam schlafen. Noch einfacher wird es durch unsere Transporttasche, in der Sie Ihr Gerät, Ihr Schlauchsystem, Ihren Atemluftbefeuchter und Ihre Maske gesammelt verstauen und mitnehmen können. Achten Sie beim Transport darauf, dass sich kein Wasser mehr im Atemluftbefeuchter befindet und das die Abdeckung korrekt auf Ihrem Gerät angebracht ist.

Überprüfen Sie im Vorfeld Ihrer Reise, ob die Bedingungen zur Nutzung Ihres Gerätes im Zielland gegeben sind oder ob sie zum Beispiel einen Steckdosen-Adapter einpacken müssen.

Einfaches Reisen mit einem CPAP-Reisegerät von Löwenstein Medical:

Sollten Sie vorübergehend keine Steckdose zur Verfügung haben bieten wir ein kompaktes Reisegerät an. Das Z1 ist klein, leicht und für den kabellosen Gebrauch geeignet. Mit dem Z1 und seiner optionalen PowerShell gelingt die kabellose CPAP-Therapie ohne Akkuwechsel bis zu eine Nacht lang. So können sie Nächte ohne direkte Stromversorgung unkompliziert überbrücken.

Weitere hilfreiche Tipps zum Reisen mit Atemmaskentherapie:

Neben dem richtigen Equipment kann es zudem hilfreich sein ein ärztliches Attest mitzuführen, falls Sie beispielsweise am Flughafen nach der Berechtigung zum Transport medizinischer Geräte gefragt werden. Unsere Geräte sind für die Nutzung im Flugzeug geeignet. Erkundigen Sie sich im Vorfeld, über die Möglichkeiten der Fluggesellschaft. Des Weiteren sollten Sie Ihre Therapieinformationen, wie Maskentyp, Maskengröße, Therapiedruck, Krankenversicherungsangaben und eventuell Kontaktdaten Ihres Arztes griffbereit haben.

Hier können Sie Bestätigungen zur Transportfähigkeit Ihres Löwenstein-Medical-Geräts im Flugzeug downloaden.
Wie viele Stunden pro Nacht muss das Gerät genutzt werden?
Für den Erfolg der Therapie ist es wichtig, das Gerät korrekt und dauerhaft anzuwenden. Nur dann kann der Kollaps der Atemwege wirksam verhindert werden. Mediziner empfehlen eine nächtliche Mindestnutzungsdauer von vier Stunden. Allgemein empfehlen wir, das Gerät über die gesamte Nacht zu verwenden. Sollten Sie sich in der Nacht von Ihrem Gerät oder Ihrer Maske stark eingeschränkt fühlen, könnte ein anderer Maskentyp oder eine andere Maskengröße eventuell besser für Sie geeignet sein. In unseren Filialen helfen wir Ihnen gerne dabei eine Maske zu finden, mit der Sie das Gerät die gesamte Nacht nutzen können.
Ich wache immer mit trockenem Mund auf. Jetzt wurde bei mir eine Schlafapnoe festgestellt und eine Therapie mit Maske verschrieben. Brauche ich dann auf jeden Fall einen Warmluftbefeuchter?
Die Luft ist zu kalt, was kann ich dagegen machen?
Ein Atemluftbefeuchter oder Warmluftbefeuchter kann in Kombination mit Ihrem Gerät verwendet werden und wird direkt daran angeschlossen. Über eine Heizung wird das Wasser erwärmt und verdunstet. Es entsteht Wasserdampf, welcher von der aus dem Therapiegerät kommenden Luft mit in die Atemwege getragen wird. Dadurch wird die Atemluft feuchter und wärmer. Bei uns haben Sie eine große Auswahl von Geräten mit unterschiedlicher Ausstattung und verschiedenen Komfortoptionen, damit Sie das für Sie persönlich ideale Gerät finden können. Je nachdem welches Gerät Sie wählen und bei welcher Krankenkasse Sie sind, kann Ihre Auswahl mit einer kleinen Zuzahlung verbunden sein. Unsere Experten beraten Sie gerne und unterstützen Sie in der Entscheidungsfindung.

Es gibt Alternativen zu einer Therapie mit dem Gerät. Diese sind abhängig von Ihren individuellen Voraussetzungen. Sie können sich von Ihrem behandelnden Arzt beraten lassen, ob eine Alternative für Sie geeignet ist.
Was soll ich tun, wenn ich ab- oder zunehme oder meine alten Symptome wieder auftreten?
Wenn Sie zu- oder abnehmen und daraufhin das Wiederauftreten Ihrer vorigen Symptome bemerken, wenden Sie sich am besten an Ihren Arzt. Möglicherweise müssen Ihre Druckeinstellungen angepasst werden.
Ich muss ins Krankenhaus. Sollte ich mein Gerät mitnehmen oder dort nachts verwenden?
Für den Erfolg Ihrer Therapie ist es wichtig das Gerät dauerhaft und korrekt anzuwenden. Steht Ihnen ein Krankenhausaufenthalt bevor, informieren Sie am besten die Sie dort behandelnden Ärzte und das Pflegepersonal über Ihre Schlafapnoe sowie die Verwendung eines Therapiegeräts. Nehmen Sie Ihr Gerät mit und nutzen Sie es vor Ort. Im Zweifelsfall können Sie sich zuvor im Krankenhaus oder bei Ihrem behandelnden Schlafmediziner erkundigen.

Für den sicheren Transport Ihres Gerätes in ein Krankenhaus eignet sich unsere Reisetasche.
Was ist, wenn ich mich nach der Anwendung der CPAP-Therapie aufgebläht oder aufgedunsen fühle?
Wenn Sie sich durch die Anwendung Ihrer CPAP-Therapie aufgebäht oder aufgedunsen fühlen, wenden Sie sich am besten an Ihren behandelnden Arzt. Es kann sein, dass Sie zum Beispiel Luft im Schlaf verschluckt haben. Möglicherweise muss Ihr Therapiedruck angepasst oder eine andere Therapieform angewandt werden. Manchmal hilft es jedoch bereits den Kopf höher zu lagern oder ein Kinnhalteband zu verwenden, damit sie nicht durch den Mund atmen. Auch kann es vorkommen, dass Ihr Körper etwas Zeit benötigt, um sich an Ihre Therapie zu gewöhnen.
Das Ein- und/ oder Ausatmen während der Therapie fällt mir schwer. Woran liegt das und was kann ich tun?
Besonders zu Beginn ist es ungewohnt unter der Atemmaskentherapie zu schlafen. Dabei kann das Ein- und Ausatmen mit dem eingestellten Druck schwerfallen. Um sich an die neue Schlafsituation zu gewöhnen, tragen Sie die Maske tagsüber und für einige Minuten unter Zuführung des Drucks. Bringen solche Bemühungen keinen Erfolg, können im behandelnden Schlaflabor die Druckeinstellungen überprüft und gegebenenfalls neu für Sie angepasst werden. Unter Umständen hilft der Wechsel zu einer modifizierten Atemmaskentherapie oder der Einsatz eines Atemluftbefeuchters das Ein- und Ausatmen angenehmer zu gestalten. Ihr behandelnder Arzt kann zudem eventuell in Frage kommende alternative Behandlungsmöglichkeiten mit Ihnen besprechen.
Darf ich mein Gerät mit meinem Mann/meiner Schwester usw. teilen?
Die Geräte sind auf die Nutzung durch eine Person ausgelegt, damit Ihre individuellen Therapieeinstellungen die ideale Anwendung finden können. Für den optimalen Therapieerfolg ist es nötig, das Gerät dauerhaft und korrekt zu verwenden. Dadurch ist es nicht empfehlenswert, das Gerät zwischen Familienmitgliedern oder Freunden für die Nutzung rotieren zu lassen.
Wie kann ich den Erfolg meiner Therapie auswerten?
Mit Hilfe von prismaJOURNAL können Sie Ihre Therapiedaten einfach und direkt zu Hause einlesen, auswerten und mit später hinzukommenden Werten vergleichen. Sie können sich jederzeit einen Überblick über ihren Therapieverlauf ansehen, durch die Analyse Informationen zu Ihrer eigenen Schlafqualität erhalten und gegebenenfalls daran arbeiten. Auch können Sie so überprüfen, ob Ihre Maske starke Leckage aufweist. Ihre Therapieübersicht können sie bei Bedarf schnell drucken, auch für die einzelnen Therapiezeiträume zuvor. Oder Sie speichern Sie digital und lokal auf ihrem PC ab. Ihre Daten werden ausschließlich dort verarbeitet.

Neben prismaJOURNAL bieten wir zudem ein System an, in dem Sie sich ohne SD-Kartennutzung eine Übersicht zu Ihren Therapiedaten verschaffen können. Ob auf dem Computer zu Hause oder im Hotel, ob auf dem Tablet oder Smartphone – über my.prismaCLOUD können Sie Ihre Daten unkompliziert und überall aus der my.prismaCloud abrufen ohne dabei Speicherplatz auf Ihrem Gerät zu belegen. Fragen Sie Ihren Arzt, ob er mit my.prismaCLOUD arbeitet.
Fragen rund ums Zubehör
Gibt es eine Alternative, wenn ich mit keiner Maske zurechtkomme und schlafen kann?
Manche durch die Therapie ausgelöste Schlafschwierigkeiten verschwinden nach einer Eingewöhnungszeit an die Maske. Wenn Sie mit Ihrer Maske jedoch auch dann nicht schlafen können, gibt es zunächst einmal die Möglichkeit eine andere Art der Atemmaske auszuprobieren. Generell haben Sie hierbei die Auswahl zwischen Vollgesichtsmasken, Nasenmasken, Nasenkissenmasken und Individualmasken. Sollten Sie dennoch das Gefühl haben mit keiner Atemtherapiemaske zurechtzukommen gibt es Alternativen, wie zum Beispiel die Unterkieferprotrusionsschiene oder operative Maßnahmen. Solche Alternativen stehen jedoch immer in starker Abhängigkeit von Ihren persönlichen, individuellen Gegebenheiten. Sie können sich von Ihrem behandelnden Arzt beraten lassen.
Wie wähle ich die richtige Maske aus?
Die Auswahl der passenden Maske ist für den Erfolg der Therapie sehr wichtig. Eine Maske, die den individuellen Bedürfnissen nicht entspricht, stört und wird nicht getragen. Bei der Auswahl Ihrer Maske sollten sie auf einen guten Sitz achten. Dabei ist die eigene Gesichtsform zu beachten. Die Maske darf nicht zu locker sitzen, damit Luftaustritt und somit eine Veränderung des Therapiedrucks und Augenreizungen vermieden werden können. Zudem besteht bei einem zu lockeren Sitz das Risiko, dass die Maske in der Nacht verrutscht. Gleichzeitig darf die Maske nicht zu fest am Gesicht anliegen, um ein unangenehmes Tragegefühl oder das Entstehen von Druckstellen zu vermeiden. Damit Sie die Maske nicht als störend empfinden, können Sie zusätzlich auf das Maskengewicht achten. Auch die individuellen Vorlieben oder Schlafgewohnheiten können eine Rolle spielen. Auf unserer Website können Sie sich bereits einen ersten Eindruck von unserem vielfältigen Angebot verschaffen. Am besten besuchen Sie uns in einer unserer Niederlassungen. Dort können Sie die unterschiedlichen Maskentypen ausprobieren und sich beraten lassen. Unsere Experten unterstützen Sie gerne dabei, aus der Vielzahl des Angebots die beste Maske für Sie persönlich zu finden.
Wie passe ich die Maske zu Hause richtig an?
Wenn Sie sich für eine Maske entschieden haben und Ihre Maske zu Hause richtig anpassen wollen, begeben Sie sich am besten in Ihre gewohnte Schlafposition. Im Liegen entspannen sich Ihre Gesichtsmuskeln. Dieser Effekt verstärkt sich im Schlaf, sodass eine Maske, die Sie im Stehen anpassen beim Schlafen eventuell nicht mehr ideal sitzt. Die Maske sollte nah genug am Gesicht sitzen um eine gute Abdichtung zu bieten und locker genug, sodass keine Druckstellen entstehen. Die Bänder lassen sich am einfachsten auf beiden Seiten gleichzeitig einstellen. Bitten Sie eine zweite Person Ihre Maske auf Ihrem Gesicht zu halten, während Sie die Bänder zeitgleich in die passende Position ziehen. Natürlich können Sie die Bänder auch nacheinander und ohne Hilfe einstellen. Alte oder verschlissene Haltebänder sollten ausgetauscht werden. Je nach Maskentyp kann die Anpassung variieren. Informationen dazu finden sie in der jeweiligen Gebrauchsanweisung Ihrer Maske. Selbstverständlich können Sie sich bei unseren Experten in unseren Filialen oder bei Ihrem Schlafmediziner Unterstützung beim Anpassen der Maske holen.
Gibt es kleinere/schönere/bessere Maske?
Wir können Ihnen eine Vielzahl von Atemtherapiemasken in den verschiedensten Formen und Größen anbieten. Auch die Maskenbänder gibt es in unterschiedlichen Größen. Um eine gut funktionierende Therapie gewährleisten zu können ist der Sitz und die Passform der Maske maßgeblich. Gerne können Sie den Namen des Maskenmodells Ihres Nachbarn/Freundes/Verwandten mit zu Ihrem Besuch einer unserer Niederlassungen nehmen und vor Ort unter fachkundiger Beratung ausprobieren, ob dieses Modell auch zu Ihren individuellen Vorlieben und Ihrer Gesichtsform passt.
Die Maske ist undicht (es tritt seitlich Luft aus), daher habe ich rote Augen. Was kann ich tun?
Der Sitz Ihrer Maske ist entscheidend für die Wirksamkeit der Therapie. Nur mit Hilfe einer gut sitzenden Maske kann das Gerät den individuellen Luftdruck Ihrer Therapie sicher anwenden. Sollten Sie vermehrt den Austritt von Luft feststellen, kann dies unterschiedliche Hintergründe haben. Zunächst können Sie den Sitz der Maske überprüfen: Die Maske sollte Ihre Nase vollständig umschließen und die Haltebänder so festgezogen sein, dass die Maske vollständig dicht ist, ohne jedoch Druckstellen auf Ihrer Haut entstehen zu lassen. Können Sie keine Veränderung erreichen oder vermuten einen Defekt, so stehen Ihnen die Experten in unseren Niederlassungen zur Unterstützung und Beratung zur Verfügung. Vor Ort kann zudem überprüft werden, ob ein anderer Maskentyp oder eine andere Größe der Maske oder Bänder das Problem von austretender Luft und trockenen Augen besser lösen können.
Meine Maske macht Geräusche. Was soll ich tun?
Es kann vorkommen, dass die Maske Ursache für (störende) Geräusche ist. Ein optimaler Sitz verringert dieses Risiko. Überprüfen Sie dazu den Sitz Ihrer Maske. Sie sollte die Nase vollständig umschließen. Dann ziehen Sie Ihre Maske mit Hilfe der Haltebänder so fest, dass sie vollständig dicht ist, ohne dass jedoch Druckstellen entstehen. Sollten Sie Unterstützung in der Anpassung Ihrer Maske benötigen oder einen Defekt vermuten, so stehen Ihnen unsere Experten in unseren Niederlassungen gerne zur Verfügung.
Meine Leckage ist in der letzten Zeit wesentlich höher geworden.
Was kann das bedeuten?
Eine undichte Maske kann die Wirkung der Atemmaskentherapie beeinträchtigen. Stellen Sie Verschlechterung der Leckage fest (eine hohe Leckage ist schlechter als eine niedrige Leckage), kann dies verschiedene Ursachen haben. Sollten Maske oder Maskenband nicht mehr optimal sitzen, können Sie versuchen den Sitz zu verändern. Gibt es dadurch keine Veränderung oder vermuten Sie einen Defekt, so können Sie gerne unsere Experten in einer unserer Niederlassungen in Ihrer Nähe besuchen und sich vor Ort beraten lassen. In manchen Fällen kann auch ein anderer Maskentyp oder eine andere Größe der Maske bzw. Bänder das Problem lösen.

Auf unserer Website können Sie sich einen Überblick über unsere Standorte verschaffen oder direkt nach einer Filiale in Ihrer Nähe suchen.
Was mache ich wenn, meine Nase verstopft ist, bspw. bei einer Allergie oder Erkältung?
Für den Erfolg der CPAP-Therapie ist es notwendig, dass Ihr Gerät kontinuierlich mit Hilfe eines Überdrucks die Atemwege stabilisieren kann, damit Sie mit eigenem Atemantrieb normal atmen können. Bei der Verwendung einer Nasenmaske ist dies nur möglich, wenn die Nase frei ist. Bei einer Verstopfung der Nase können ein rezeptfreies Nasenspray (Apotheke) oder ein Warmluftbefeuchter helfen. Alternativ können Sie eine Mund-Nasen-Maske verwenden und durch den Mund atmen.
Wie lange hält meine Maske?
Wie lange genau Ihre Maske hält hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ganz wichtig ist dabei die bestimmungsgemäße Anwendung gemäß der Gebrauchsanweisung sowie Pflege und Reinigung. Allgemein räumt Löwenstein Medical für unsere neu erworbenen, originalen Produkte eine beschränkte Herstellergarantie ein. Bei Masken und deren Zubehör, Akkus, Sensoren und Schlauchsysteme gilt dabei eine Zeit von sechs Monaten, sofern nicht anders angegeben.
Gibt es etwas, dass ich beachten sollte, damit meine Maske lange hält?
Um Ihre Maske lange und erfolgreich nutzen zu können, sollten Sie eine regelmäßige Reinigung gemäß der Gebrauchsanweisung vornehmen und darauf achten die Maske nicht dauerhafter Sonnenstrahlung auszusetzen.
Ich schlafe immer mit offenem Mund. Funktioniert die Nasenmaske dann überhaupt?
In den meisten Fällen ist es ausreichend eine Nasenmaske zu verwenden. Bei den meisten Menschen setzt nachts ein Reflex des Körpers ein, der dazu führt, dass Sie den Mund automatisch schließen. Für den Fall, dass dieser Mechanismus nicht funktioniert, haben Sie die Möglichkeit eine Mund-Nasen-Maske zu verwenden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit ein Kinn-Band zu nutzen, dass dabei hilft den Mund geschlossen zu halten.
Wie oft bekomme ich eine Maske? Warum bekomme ich keine Ersatzmaske?
Ihre Maske und Therapie werden in der Regel von Ihrer Krankenkasse bezahlt. Diese legt fest, wie oft Anspruch auf eine neue Maske und gegebenenfalls Ersatzmaske besteht. Darüber hinaus können Sie selbstverständlich jederzeit selbst eine Maske erwerben. Dazu können Sie sich gerne in unseren Niederlassungen Beratung einholen.
Was kann ich tun, wenn ich beim Tragen der Maske klaustrophobische Ängste empfinde?
Sie haben eine gut sitzende Maske gefunden und empfinden dennoch klaustrophobische Ängste? Unter diesen Umständen kann es schwerfallen oder unmöglich sein die Maske regelmäßig zu tragen. Dies ist für den Erfolg der Therapie jedoch maßgeblich. Versuchen Sie zunächst sich langsam mit Ihrer Maske vertrauter zu machen. Tragen Sie Ihre Maske dazu tagsüber einige Minuten in Ihrer Wohnung, während Sie alltäglichen Tätigkeiten nachgehen. Die Tragezeit können Sie nach und nach verlängern. Das Tragen der Maske am Tag kann das Tragen der Maske in der Nacht erleichtern. Sie können dann dazu übergehen, die Maske jede Nacht etwas länger zu tragen, gegebenenfalls erst einmal ohne das Gerät. Sollten sich Ihre klaustrophobischen Empfindungen nicht einstellen, gibt es die Möglichkeit eine Maske oder Alternative zu finden, die besser zu Ihren individuellen Bedürfnissen passt. Wenn Sie zum Beispiel eine Vollgesichtsmaske verwenden, könnte eine Nasenmaske weniger einengend sein. Wenden Sie sich dazu gerne an unsere Experten oder Ihren Arzt.
Was kann ich tun, wenn meine Maske an meinem Schnurrbart oder Vollbart zieht?
Es ist unangenehm, wenn Ihre Maske an Ihrem Schnurr- oder Vollbart zieht. Dies kann die Motivation die Maske zu tragen schmälern und somit auch den Therapieerfolg. Überprüfen Sie den Sitz der Maske, lockern Sie gegebenenfalls die Haltebänder etwas, aber achten Sie darauf dass die Maske weiterhin dicht bleibt und keine Luft austritt. Je nachdem was für eine Maske Sie verwenden, könnte es Ihnen helfen einen anderen Maskentyp auszuprobieren. Gerne beraten wir Sie dazu in einer unserer Filialen.
Kommt es durch die Erwärmung der befeuchteten Luft zu einer schnelleren Abnutzung der Maske und Schläuche?
Unsere Produkte sind darauf ausgelegt den Therapieanforderungen standzuhalten. Dazu zählt auch die Erwärmung der befeuchteten Luft.

All unsere Produkte werden eingehend und ausführlich getestet. Eine Abnutzung der Maske und Schläuche ist durch den täglichen Gebrauch normal. Weist Ihre Maske oder ihr Schlauch starke Verschleißerscheinungen auf, sollten Sie ausgetauscht werden um den fortlaufenden Therapieerfolg nicht zu beeinträchtigen. Auf unserem Webshop oder in unseren Filialen können Sie neue Einzelteile erwerben.
Ist es schlimm, wenn ich meine Maske nachts im Schlaf (unbewusst) absetze?
Es kann passieren, dass man nachts unbewusst die Maske absetzt. Sollte dies häufig vorkommen wird die Wirksamkeit der Therapie gestört. In diesem Fall könnte ein Wechsel des Maskentyps helfen. In unseren Niederlassungen können Sie sich dazu gerne beraten lassen. Das unbewusste Absetzen der Maske kann auch ein Hinweis darauf sein, dass Ihre Atemwege verstopft sind. Sollte dies für Sie zutreffen wenden Sie sich am besten an Ihren Arzt.
Mein Mund ist nach dem Tragen der Maske immer trocken. Was kann ich tun?
Wenn Sie nach dem Tragen der Maske im Mund Trockenheit empfinden, sollte Ihr behandelnder Arzt überprüfen, ob der Druck richtig eingestellt ist. Eine Anpassung des Drucks kann das Atmen durch die Nase erleichtern und dadurch das Atmen durch den Mund verringern. Sollten Sie mit einer Nasenmaske schlafen, können Sie alternativ zudem eine Vollgesichtsmaske ausprobieren, die sowohl Mund als auch Nase umschließt. Es bietet sich ebenfalls an zusätzlich einen Atemluftbefeuchter an Ihr Gerät anzuschließen. Auch das Nutzen eines Kinn-Bandes kann dabei helfen den Mund geschlossen zu halten.
Es fällt mir so schwer mit der Maske einzuschlafen. Gibt es etwas, das mir helfen kann?
Wenn es Ihnen schwerfällt mit der Maske einzuschlafen kann es helfen, wenn Sie sich tagsüber an sie gewöhnen. Tragen Sie Ihre Maske einige Minuten, zum Beispiel während Sie lesen oder fernsehen.

Auch das Pflegen einer Schlafhygiene kann helfen. Versuchen Sie zu ähnlichen Zeiten schlafen zu gehen, direkt davor auf Alkohol und schweres Essen zu verzichten oder helles, blaues Licht zu vermeiden.

Bei unseren Experten können Sie sich außerdem zu alternativen Maskentypen informieren, mit denen Ihnen das Einschlafen besser gelingen könnte.
Ich habe das Gefühl die Maske hilft nicht. Ich schnarche noch immer. Was soll ich tun?
Mit Ihrer Atemmaskentherapie soll der Schlafapnoe entgegengewirkt werden. Ein positiver Nebeneffekt dabei ist, dass sie die Schnarchgeräusche reduziert. Sollten Sie während der Therapie weiterhin schnarchen können Sie zunächst versuchen Empfehlungen zur Optimierung der Schlafqualität umzusetzen. Dazu zählen beispielsweise Verzicht auf Alkohol vor dem Schlaf oder nicht auf dem Rücken zu schlafen. Auch ein Besuch bei Ihrem behandelnden Arzt kann helfen das Problem zu lösen. Dieser kann überprüfen, ob Ihr Therapiedruck richtig eingestellt ist und zu Ihnen passt oder ob vielleicht eine andere Art der Therapie oder ein anderer Maskentyp Abhilfe schaffen könnten.
Kann ich meine Maske selbst reinigen? Wie gehe ich vor? Was sollte ich beachten?
Sie können Ihre Maske selbstständig reinigen. Empfehlenswert ist, besonders bei warmen Temperaturen, eine tägliche Reinigung (bzw. nach jeder Benutzung der Maske), um in der Nacht entstandene Hautfette und Schweiß zu lösen. Dies erhält die Lebensdauer Ihrer Maske, unterstützt Ihre Funktionsweise und ist schonend für Ihre Haut.

Eine umfassende und individuelle Anleitung zur Reinigung Ihres Maskentyps finden Sie in der mitgelieferten Gebrauchsanweisung. An folgenden allgemeinen Reinigungsanweisungen können Sie sich orientieren:

Vorbereitung:
Vor der Reinigung lösen sie die Maske vom Atemschlauch und bauen die Maske auseinander. Das genaue Vorgehen für Ihren Maskentyp können Sie der Gebrauchsanleitung entnehmen. Lösen Sie die Haltebänder, nehmen Sie den Maskenwulst und das Stirnpolster heraus und trennen Sie das Atemventil von der Maske. Wenn Sie eine Nasenkissenmaske verwenden, lösen Sie die Kissen. Legen Sie Bänder und Kissen zur Seite.

Tägliche Reinigung:
Für die Reinigung der Maskenteile genügen lauwarmes Wasser und ein geeignetes Reinigungsmittel wie z.B. Löwosan. Damit können Sie den Schmutz vorsichtig von der Maske, dem Ventil, dem Maskenwulst sowie dem Stirnpolster lösen. Anschließend ist es wichtig, alles mit klarem, sauberem Wasser abzuspülen. Zum Trocknen legen Sie die Maskenteile auf ein Handtuch und lassen sie an der Luft trocknen. Um die Lebenszeit Ihrer Maske nicht zu verkürzen, sollten Sie darauf achten, die Maskenteile beim Trocknen nicht der direkten Sonneneinstrahlung auszusetzen. Wenn alle Einzelteile getrocknet sind muss die Maske vor dem nächsten Gebrauch wieder zusammengesetzt werden. Die Anleitung dazu finden Sie in der jeweiligen Gebrauchsanweisung Ihrer Maske.

Viele unserer Masken sind bis 65°C spülmaschinengeeignet. Details dazu finden Sie ebenfalls in der Gebrauchsanweisung.

Des Weiteren bieten wir CPAP-Maskenreinigungstücher an, mit denen Ihnen die Maskenreinigung schnell und gründlich gelingt. Die geruchlosen oder mit Zitrusduft versehenen, biologisch abbaubaren Tücher sind alkohol- und latexfrei. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Tücher keinen dauerhaften Ersatz für die Reinigung gemäß der Gebrauchsanweisung bieten.

Wöchentliche Reinigung:
Die Haltebänder müssen von Hand gewaschen werden. Im Normalfall genügt es sie einmal pro Woche zu reinigen. Hierfür eignet sich ein mildes Spül – oder Waschmittel, mit dem Sie die Bänder säubern. Im Anschluss ist das Abspülen mit klarem, sauberem Wasser wichtig. Auch die Bänder sollten zum Trocknen nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.

Hinweise:
Aggressive Reinigungsmittel, Alkohol, Bleichmittel, ätherische Öle o.ä. eignen sich nicht für die Reinigung Ihrer Maske. Einige Inhaltsstoffe können das Material der Maske beschädigen, Ihre Funktionsweise beeinträchtigen oder gesundheitsschädliche Stoffe hinterlassen, die Hautreizungen verursachen oder eingeatmet werden können.

Bitte verwenden Sie Maske, Gerät und Zubehör nur, wenn sie äußerlich unbeschadet sind. Fallen Ihnen bei der Reinigung Mängel durch Verschleiß an den Maskenteilen auf, sollten Sie die entsprechenden Teile austauschen. Dabei stehen Ihnen unsere Experten gerne fachkundig zur Seite.

Sie sich können sich unser vielseitiges Angebot anschauen, dass Ihnen die Reinigung Ihrer Produkte erleichtern kann, darunter auch die Reinigungstücher mit oder ohne Zitrusduft oder unser spezielles Reinigungsmittel Löwosan.

Mit dem SoClean-Desinfektionsgerät können Sie Ihre Maske, Ihren Schlauch und den Atemluftbefeuchter ebenfalls reinigen bzw. reinigen lassen. Sie müssen die einzelnen Therapiekomponenten nur gemäß der Bedienungsanleitung in das Gerät einlegen und warten bis der Vorgang beendet ist.
Wie reinige ich den Atemschlauch?
Die Reinigung des Atemschlauches empfiehlt sich täglich bzw. nach jedem Gebrauch. Wenn Sie einen Schlauch mit innen liegendem Druckmessschlauch verwenden, verschließen Sie ihn vor der Reinigung, um zu verhindern, dass Wasser eindringt.

Sie können den Schlauch mit einer Mischung aus milder Seife und lauwarmem Wasser füllen, kurz einweichen lassen und dann die Flüssigkeit im Schlauch hin- und herschwenken. Es ist wichtig, den Schlauch nach Nutzung der Seife mit viel klarem Wasser auszuspülen und kein zu heißes Wasser zu verwenden.

Zum Trocknen kann der Schlauch zum Beispiel im Badezimmer an einem Haken oder über einen Kleiderbügel gehängt werden. Bitte verwenden Sie den Atemschlauch nur vollständig getrocknet am Gerät. Gelangen Wasser oder Schmutz in das Gerät kann es zu Beschädigungen kommen.

Zu Besonderheiten bei der Reinigung eines beheizbaren Atemschlauches finden Sie Hinweise in der entsprechenden Gebrauchsanweisung.

Einmal jährlich sollte der Atemschlauch durch einen neuen ersetzt werden.

Um Ihnen die gründliche Reinigung Ihres Schlauches noch leichter zu machen, bieten wir spezielle Reinigungsbürsten an. Auch der Spezialreiniger erleichtert das Säubern.
Muss ich auch die Haltebänder täglich reinigen?
Die Haltebänder müssen im Normalfall nicht täglich gereinigt werden. Es genügt sie wöchentlich mit milder Seife unter lauwarmem Wasser zu säubern und anschließend mit klarem, sauberem Wasser abzuspülen.
Was kann ich gegen Abdrücke der Bänder auf meinem Gesicht infolge der Therapie tun?
Wenn Sie durch die Therapie Abdrücke der Haltebänder auf dem Gesicht haben, sollten Sie den Sitz Ihrer Maske überprüfen. Sind die Bänder zu festgezogen, können Druckstellen im Gesicht entstehen, da Ihre Maske wahrscheinlich zu straff sitzt. Die Maske sollte nicht zu locker sitzen, sodass keine Leckagen entstehen, aber auch nicht so fest, dass Abdrücke übrigbleiben. Lässt sich das Problem nicht durch das Neueinstellen der Bänder korrigieren, wären ein anderer Maskentyp, eine andere Maskengröße oder andere Haltebänder vielleicht besser für die geeignet. In unseren Filialen beraten wir Sie dazu gerne.
Kann ich meine Maske zurückgeben oder schicken, wenn ich nicht mit ihr zurechtkomme?
Bei Ihrer Maske handelt es sich um ein Produkt, bei dem das normale Rückgaberecht aus Gründen des Gesundheitsschutzes und der Hygiene nicht greift, sobald die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde (§ 312 Abs. 2 Nr. 3 BGB). Solange die Versiegelung intakt ist, ist das Widerrufsrecht nicht ausgeschlossen. Sollten Sie eine Maske vor dem Kauf ausprobieren, aufsetzen oder näher untersuchen wollen, besuchen Sie am besten eine unserer Filialen und lassen sich dort von unseren Experten beraten.
Hat meine Maske/mein Schlauch eine Garantiezeit?
Für unsere neu erworbenen, originalen Löwenstein Medical Produkte räumen wir eine beschränkte Herstellergarantie ein. Nähere Informationen dazu finden Sie auch in der Gebrauchsanweisung Ihrer Produkte. Für Masken und deren Zubehör, Akkus, Sensoren und Schlauchsysteme gilt, falls nicht anders angegeben, eine Garantiezeit von sechs Monaten. Produkte für den einmaligen Gebrauch haben keine Garantiezeit.
Wie funktioniert mein CPAP-Gerät?
Ihr CPAP-Gerät verfügt über eine kompakte Turbine, die einen kontinuierlichen Überdruck erzeugt. Das Gerät ist über ein Schlauchsystem mit Ihrer Maske verbunden. So wird der zuvor in einem Schlaflabor ermittelte Druck an die oberen Atemwege weitergegeben, die dadurch stabilisiert werden. Daraufhin können Sie ungehindert mit eigenem Antrieb atmen. Auch die Atemfrequenz, Atemtiefe und der Luftdurchfluss wird von Ihnen selbst bestimmt.

Das Display des Gerätes dient dem Anzeigen und Festlegen der zur Verfügung stehenden Therapieeinstellungen. Die Therapiedaten können auf einer SD-Karte gespeichert und am PC ausgewertet werden. Während des automatischen Speichervorgangs muss das Gerät an Strom angeschlossen bleiben. Ohne die Nutzung einer SD-Karte können Ihre Daten von einem Löwenstein Medical Produkt an myprismacloud.com übertragen werden, wenn Ihr behandelnder Arzt myprismacloud.com nutzt.

Zum Vermeiden von Fehlfunktionen empfehlen wir zwischen Ihrem Gerät und zum Beispiel Ihrem Mobiltelefon einen Schutzabstand zu halten.

Für die Bedienung Ihres Gerätes orientieren Sie sich bitte an der Gebrauchsanweisung.
Bedienung eines prisma-Therapiegerätes mit Touchscreen
Bedienung eines prisma-Therapiegerätes ohne Touchscreen
Muss das Gerät regelmäßig gewartet werden?
Was kann ich tun, damit mein Gerät lange hält?
Wie putze ich das Gerät?
Wir bieten ausschließlich Geräte von höchster Qualität an, die dafür zuvor intensiv und aufwendig geprüft werden. Falls nicht anders angegeben sind unsere Geräte für eine Lebensdauer von sechs Jahren ausgelegt. Genaueres dazu finden Sie in der jeweiligen Gebrauchsanleitung Ihres Produktes. Für diesen Zeitraum ist, unter bestimmungsgemäßem Gebrauch des Gerätes, keine Wartung notwendig. Nach Ablauf der sechs Jahre sollte das Gerät vor der Weiterverwendung von einem autorisierten Fachhändler überprüft werden.

So erhalten Sie die Lebensdauer Ihres Geräts:

Wir empfehlen die Geräte gemäß der Gebrauchsanleitung zu reinigen. Sie sollten das Gerät niemals in Flüssigkeiten tauchen, es genügt das feuchte Abwischen der Oberfläche. Zu der Gerätereinigung zählt auch die etwa einmal monatliche Reinigung des Luftfilters, sowie gegebenenfalls des Pollenfilters. Etwa alle sechs Monate sollte der Luftfilter durch einen neuen ersetzt werden. Neben der Reinigung können Sie halbjährlich selbstständig zu Hause eine Funktionskontrolle durchführen. Die Anleitung dazu finden Sie in der Gebrauchsanweisung des Gerätes.

Achten Sie bitte darauf weder ihr Gerät noch das Netzteil mit beispielsweise einer Bettdecke abzudecken oder unter intensiver Sonnenstrahlung, in der Nähe einer Heizung oder in der Tragetasche zu verwenden.

Darüber hinaus gibt es keine Besonderheiten zu beachten. Sollten unerwartete Probleme mit dem Gerät auftreten oder bei der Funktionskontrolle Abweichungen auftreten, helfen wir Ihnen gerne in einer unserer Niederlassungen weiter.

Schläuche, Filter und der Heizstab des Luftbefeuchters können ausgetauscht werden, damit Ihr Gerät lange funktionstüchtig bleibt.
Gibt es kleinere und leisere Geräte? Wie entscheiden Sie, welches Gerät ich bekomme? Wann habe ich Anspruch auf ein neues Gerät? Kann ein Gerät gewechselt werden?
Zwischen welchen Geräten sie wählen können, ob und wie häufig Sie Anspruch auf ein neues Gerät haben und ob ein Gerät getauscht werden kann wird von Ihrer Krankenkasse festgelegt. Wir bieten eine Vielzahl von Therapiegeräten an, die grundsätzlich alle eine sichere und verlässliche Therapie gewährleisten. Allerdings gibt es Unterschiede in der Ausstattung und bei den Komfortfunktionen. Je nachdem welche Ausstattung Sie wünschen, kann Ihre Auswahl mit einer kleinen Zuzahlung verbunden sein. Über unsere Geräte und Ihre Ausstattung und Komfortfunktionen können Sie sich gerne auf unserer Website oder in einer unserer Niederlassungen unverbindlich informieren.
Die Geräusche des Gerätes stören mich beim Schlafen. Was kann ich dagegen tun?
Unsere modernen Geräte sind normalerweise sehr leise. Fallen Ihnen laute, störende Geräusche auf könnte der Luftfilter blockiert sein. Auch könnte ein Defekt vorliegen. Im Zweifelsfall sollten Sie Ihren Fachhändler kontaktieren und das Gerät prüfen lassen. Unsere Experten helfen Ihnen gerne weiter.
Wie hoch ist die Lebensdauer von meinem Schlauch?
In der Regel können Sie Ihren Schlauch für mindestens ein Jahr verwenden. Dazu beachten Sie bitte die Reinigungs- und Pflegehinweise des jeweiligen Herstellers. Achten Sie bei der Verwendung eines Atemschlauches darauf, ihn nicht um Ihren Hals zu legen, zu quetschen oder abzuklemmen. Weist ihr Schlauch zu große Verschleißerscheinungen auf oder sollte er undicht geworden sein, können Sie gerne einen neuen Schlauch bei uns erwerben. In unseren Filialen beraten wir Sie gerne oder schauen uns Ihren Schlauch gemeinsam mit Ihnen an, wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie einen neuen Schlauch benötigen.
Was kann ich tun, damit mich der Schlauch nachts nicht stört?
Der Schlauch, über den die Luft vom Therapiegerät zur Therapiemaske transportiert wird, kann nachts stören. Wenn Sie sich viel bewegen kann es passieren, dass der Schlauch verrutscht, mit ihm die Maske und sich daraufhin Leckage bildet. Damit das nicht geschieht, können Sie eine Schlauchhalterung verwenden, die den Schlauch nach oben und damit aus dem Weg führt.
Was kann ich tun, damit mich der Schlauch nachts nicht stört?
Der Schlauch, über den die Luft vom Therapiegerät zur Therapiemaske transportiert wird, kann nachts stören. Wenn Sie sich viel bewegen kann es passieren, dass der Schlauch verrutscht, mit ihm die Maske und sich daraufhin Leckage bildet. Damit das nicht geschieht, können Sie eine Schlauchhalterung verwenden, die den Schlauch nach oben und damit aus dem Weg führt. Die handliche Halterung können Sie mit der praktischen Transporttasche bei Bedarf sogar mit auf Reisen nehmen.
Habe ich einen hohen/niedrigen Druck?
Ihr CPAP-Gerät kann sicher und dauerhaft mit einem Therapiedruck von 4hPa bis zu 20hPa umgehen und hat genügend Kapazität, um ihre Atemwege zuverlässig zu schienen. Ihr Therapiedruck wird zuvor individuell und ihren Bedürfnissen entsprechend in einem Schlaflabor ermittelt und festgelegt.
Auf welche Stufe muss der Befeuchter gestellt werden?
Die Befeuchtungsleistung können Sie selbstständig an Ihre Bedürfnisse anpassen. Eine Anleitung hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Gerätes. Grundsätzlich können Sie selbst ausprobieren, welche Leistung für Sie die angenehmste ist. Mit Temperaturveränderungen in Ihrem Schlafzimmer, zum Beispiel durch ein geöffnetes Fenster im Winter, kann die Wirkung des Befeuchters variieren. Bitte beachten Sie außerdem unbedingt, dass Sie den Befeuchter nicht auf eine geringere Stufe einstellen sollten, als von Ihrem Arzt verordnet wurde.
Wie hoch ist der Stromverbrauch?
Die Höhe des Stromverbrauchs von Ihrem Gerät ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Besonders die eingestellte Druckunterstützung und die Leistung des Befeuchters, sofern verwendet, nehmen Einfluss auf den Verbrauch. In der Geräteanleitung des jeweiligen Herstellers finden Sie weitere entsprechende Angaben zu den technischen Daten. Die mit dem Atemmaskentherapie-Gerät anfallenden Stromkosten können Sie in der Regel als Stromkosten für Hilfsmitteln von Ihrer Krankenkasse erstattet bekommen, wenn Sie einen Antrag auf Stromkostenerstattung stellen.
Wie viel kostet das Gerät? Wie viel kostet der Schlauch? Wie viel kosten die Filter? Wie viel kostet ein zweites Gerät?
Wir bieten Ihren individuellen Anforderungen entsprechend eine Vielzahl verschiedener Geräte, Masken, Schläuche, und Filter an. Durch unterschiedliche Ausstattung und Komfortfunktionen entstehen unterschiedliche Preise. Informationen zu den Preisen finden Sie auf unserem Webshop oder in unseren Filialen. Informationen zur Kostenübernahme o.ä. finden Sie bei Ihrer jeweiligen Krankenkasse.
Gibt es eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen?
In der Regel findet eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen statt, dies gilt meist auch für die Stromkosten. Ob und zwischen welchen Geräten Sie wählen können wird von Ihrer Krankenkasse festgelegt und kann dementsprechend unterschiedlich ausfallen.
Sollte ich einen Befeuchter verwenden?
Die Nutzung eines Atemluftbefeuchters kann viele Vorteile mit sich bringen. Vor allem wirkt sie der Austrocknung von Mund- und Nasenschleimhäuten entgegen, die durch ein eventuelles Verrutschen der Maske oder Leckagen vorkommen kann. Damit trägt ein Befeuchter bei vielen Patienten zu einem angenehmeren Gefühl bei der Nutzung des Gerätes und der Maske bei.

Des Weiteren kann es medizinische Gründe für den Einsatz eines Befeuchters geben. In diesem Fall verordnet Ihnen Ihr Arzt ein solches Gerät.
Wie viel Wasser sollte ein Luftbefeuchter in einer Nacht verbrauchen?
Wie viel Wasser ein Atemluftbefeuchter in einer Nacht verbraucht hängt von den jeweiligen Einstellungen ab, die für Ihre Therapie und Ihr Wohlbefinden festgelegt wurden. Auch eine veränderte Schlafzimmertemperatur oder -luftfeuchtigkeit kann den Wasserverbrauch eines Atemluftbefeuchters beeinflussen. In den meisten Fällen reicht eine vollständige Füllung für eine Therapienacht aus. Bitte befüllen Sie Ihren Befeuchter nur bis zum darauf angegebenen Maximum.
Welches Wasser muss für den Befeuchter benutzt werden?
Zum Befüllen Ihres Befeuchters können Sie normales Leitungswasser verwenden. Je nach Härtegrad empfiehlt es sich das Wasser vor der Verwendung im Befeuchter abzukochen und dann abkühlen zu lassen. Dies wirkt Kalkablagerungen vor, die sonst die Lebensdauer Ihrer Produkte verkürzen könnten.

Es ist im privaten Gebrauch nicht nötig Sterilwasser zu verwenden. Befeuchtersysteme erzeugen Wasserdampf. Dieser Wasserdampf enthält keine (Fest-)Stoffe, die im Wasser sind, da er diese nicht transportieren kann.

Bitte verwenden Sie kein Seifenwasser, keine Zusätze in Form von ätherischen Ölen oder Duftölen und keine Wasserenthärter in Ihrem Befeuchter. Auch auf Alkohol, Chlor, Bleichmittel oder Ammonium basierende Lösungen sollten Sie nicht benutzen.

Je nach Härtegrad Ihres Wassers können sie zwischendurch unseren speziellen Entkalker verwenden und die Befeuchterkammer so wieder gründlich auswaschen. Den Entkalker finden Sie in unserem Online-Shop oder in einer unserer Filialen.
Muss ich das Wasser im Befeuchter jeden Tag austauschen oder kann ich den Rest von der vorigen Nacht benutzen?
Das Wasser im Befeuchter sollte täglich ausgetauscht werden.
Mein Befeuchter verbraucht nachts plötzlich sehr viel Wasser. Was ist passiert?
Wenn Ihr Befeuchter in der Nacht plötzlich erheblich mehr Wasser verbraucht, kann dies verschiedene Ursachen haben. Eine veränderte Schlafzimmertemperatur oder -luftfeuchtigkeit kann den Wasserverbrauch beeinflussen. Hierbei kann eine Schlauchhülle Abhilfe schaffen, welche die Luft im Schlauch vor den Umgebungsbedingungen schützt. Sehen Sie sich die verschiedenen Hüllen gerne in unserem Webshop oder einer unserer Filialen an.

Auch Leckagen können für einen höheren Verbrauch verantwortlich sein. Überprüfen Sie den Sitz Ihrer Maske und passen Ihn gegebenenfalls an. Sollte eine Leckage der Grund sein und sich nicht durch die Maskenanpassung geben, könnte ein anderer Maskentyp dabei helfen, dass weniger Leckage auftritt.

Sollte der Wasserbehälter beim Schlafen leer werden, schaltet sich der Atemluftbefeuchter automatisch aus.

Unsere Experten beraten Sie gerne, auch wenn Sie befürchten, dass Ihr Gerät defekt ist.
Ich habe Wasser im Schlauch! Was soll ich tun?
Wenn die Luft im Raum kühler ist als die aus dem Gerät kommende Luft, sammelt sich Kondenswasser im Schlauch. Um diese Betauung zu verhindern, versuchen Sie den Schlauch unter der Bettdecke zu platzieren, damit der Temperaturunterschied nicht entsteht. Bitte achten Sie darauf, nicht auch das Gerät oder Netzteil mit der Decke abzudecken. In unserem Webshop, unseren Filialen können Sie eine spezielle Schlauchhülle gegen Kondenswasser erwerben. Auch eine Schlauchheizung kann helfen.
Kann ich mit meinem CPAP-Gerät verreisen?
Durch Ihre kompakte und stabile Bauweise sind unsere CPAP-Geräte sehr gut transportierbar und können auch in Flugzeugen genutzt werden. Je nachdem wie und wohin Sie reisen, gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Am besten informieren Sie sich im Vorfeld der Reise, welche Bedingungen für die Nutzung Ihres Therapiegeräts im Zielland erfüllt sein müssen. Müssen Sie zum Beispiel einen Steckdosen-Adapter einpacken? Ist die Nutzung Ihres Gerätes auf einem Langstreckenflug erlaubt und gibt es Plätze mit Stromversorgung? Achten Sie beim Transport darauf, den Atembefeuchter zuvor zu leeren und die Geräteabdeckung anzubringen. In unserem Webshop und in unseren Filialen können Sie für den optimalen Transport eine Tasche erwerben, die Platz für Ihr Gerät, Ihr Schlauchsystem, Ihren Atemluftbefeuchter und Ihre Maske bietet.

Des Weiteren bietet Löwenstein Medical ein kompaktes Reisegerät an. Es ist besonders klein und leicht gebaut und verfügt über eine optionale zusätzliche Stromversorgung. So können Sie bis zu eine Nacht ohne Akkuwechsel überbrücken, wenn sie nachts mal keine Stromversorgung zur Verfügung haben sollten.

Denken Sie auch daran ein ärztliches Attest oder eine Bestätigung der Herstellerfirma mitzuführen, mit dem Sie nachweisen können, dass Sie berechtigt sind Ihr medizinisches Gerät mitzuführen, falls Sie von Sicherheitsbeamten am Flughafen dazu aufgefordert werden. Außerdem kann es helfen Ihre Therapieinformationen, wie Maskentyp und -größe, ermittelten Therapiedruck, Krankenversicherungsangaben oder Kontaktdaten Ihres behandelnden Arztes griffbereit zu haben.

Hier können Sie Bestätigungen zur Transportfähigkeit Ihres Löwenstein-Medical-Geräts im Flugzeug downloaden.
Welchen Temperaturbereich hält mein Gerät aus?
Unsere Geräte können, sofern nicht anders angegeben, zwischen +5 und +40 Grad Celsius ohne Einschränkung genutzt und zwischen -25 bis +70 Grad gelagert werden. Den Temperaturbereich Ihres Gerätes finden Sie auch unter den technischen Daten in der zugehörigen Gebrauchsanweisung.
Kann ich mein Gerät zurückgeben, wenn ich nicht damit zurechtkomme oder die Therapie abbreche?
Wenn Sie nicht mit Ihrem Gerät zurechtkommen besteht immer die Möglichkeit mit Ihrem behandelnden Arzt die Ursache dafür zu finden. Die Nicht-Behandlung der Schlafapnoe hat teils schwerwiegende Auswirkungen auf die Betroffenen sowie auf Dritte (z.B. durch eine erhöhte Unfallgefahr). Sollte es an Druckeinstellungen liegen, können diese angepasst werden. Kommen Sie nicht mit der gewählten Therapieform zurecht, kann man eine modifizierte Therapieform erproben. Zudem haben die Geräte unterschiedliche Ausstattungs- und Komfortoptionen, unter denen vielleicht eine passende für Sie dabei ist. In unseren Filialen können Sie sich gerne dazu von unseren Experten beraten lassen.

Sollten Sie sich dauerhaft gegen die Verwendung des Therapiegeräts entscheiden, können bzw. müssen Sie es in der Regel zurückgeben, damit es aufbereitet und von jemand anderem genutzt werden kann. Das Gerät können Sie entweder einschicken oder in einer unserer Filialen in Ihrer Nähe abgeben.
Hat mein Gerät eine Garantiezeit?
Löwenstein Medical bietet für neu erworbene und originale Löwenstein Medical-Produkte eine Garantiezeit an. Bei den Geräten zur Schlafdiagnose umfasst sie zwei Jahre, sofern nicht anders angegeben. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Gebrauchsanweisung Ihres Produktes. Für Produkte zum einmaligen Gebrauch, wie zum Beispiel Reinigungstücher, gibt es keine Garantiezeit.
Auf dem Display meines Gerätes steht Err (603). Was soll ich jetzt tun?
Wenn Ihnen auf dem Display Ihres Gerätes eine Fehlermeldung auffällt, können Sie in der Gebrauchsanweisung des Gerätes nachschauen, was die jeweilige Kennziffer bedeutet und wie das weitere Vorgehen aussieht. In diesem Fall „Err (603)" handelt es sich um fehlende Speicherkapazität, die sie einfach mit einer neuen SD-Karte oder dem Speichern und Leeren der vollen SD-Karte lösen können.
Was mache ich, wenn ich meine Gebrauchsanweisung nicht finde oder verloren habe?
Sie benötigen Ihre Gebrauchsanweisung, können sie jedoch nirgendwo finden? Kein Problem. Auf unserer Website finden Sie hier alle Gebrauchsanweisungen zum Download für Sie bereit.
Ich werde operiert. Muss ich vor der Narkose etwas beachten?
Vor einer Operation oder einem Krankenhausaufenthalt sollten Sie Ihren behandelnden Arzt bzw. Ihre behandelnden Ärzte darüber informieren, an einer schlafbezogenen Atmungsstörung zu leiden sowie ob und wie diese behandelt wird. In der Regel wird der Arzt dann mit Ihnen das weitere Vorgehen oder eventuelle Besonderheiten besprechen und Sie können Fragen stellen. Mit einer unbehandelten obstruktiven Schlafapnoe besteht durch die Gabe von bestimmten Medikamenten vor, während oder nach der Operation, ein höheres Risiko, dass bei einer Narkose Atmungs- und Kreislaufprobleme auftreten. Betroffene sollten möglichst gut beobachtet werden, um sicherzustellen, dass nichts passiert.

Sie können Ihr Gerät mit ins Krankenhaus nehmen und es dort verwenden. Beschwerden können nach einer Therapiepause schnell zurückkehren, weswegen eine Fortsetzung, im Krankenhaus sinnvoll ist, sofern möglich.
Reicht es aus, wenn das Tragen meiner Smart-Watch ergibt, dass mein Schlaf schlecht ist? Brauche ich dann auf jeden Fall eine Behandlung?
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten den eigenen Schlaf mit Hilfe von verschiedenen Geräten oder Apps auszuzeichnen. Einige nehmen die Geräusche auf, andere Bewegungen oder den Herzschlag. Die Ergebnisse solcher Aufzeichnungen können eine erste Aussage über die Schlafqualität liefern, jedoch je nach Art und Umständen in ihrer Zuverlässigkeit stark schwanken. Diese Messelektronik ersetzt nicht die Anamnese durch den Arzt, könnte aber eventuell als Hinweis verwendet werden, einen Arzt aufzusuchen.
Mit der Maske habe ich keine Probleme, aber es ist schwierig für mich mit dem Therapiedruck einzuschlafen. Gibt es etwas, das helfen kann?
Besonders zu Beginn der Therapie kann es einige Zeit dauern, bis man sich daran gewöhnt unter dem Therapiedruck einzuschlafen. Doch selbst nach einer gewissen Eingewöhnungszeit bleibt das Problem unter dem eingestellten Druck einzuschlafen manchmal bestehen. In solchen Fällen gibt es die sogenannte Rampenfunktion (softSTART). Dadurch wird der Luftdruck im eingestellten Zeitrahmen der Rampe langsam aufgebaut, bis er die vorgegebenen Druckeinstellungen automatisch erreicht.